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Das gefährlichste Wort

Die meisten unserer Worte bedeuten etwas. Allerdings gibt es ein erfundenes negatives Wort, das von der Mehrheit der Menschen oft verwendet wird. Im Unterbewusstsein ist es jedoch inexistent. Es ist inexistent in der Natur und es wird von Säuglingen, Kleinkindern und Tieren ignoriert. Erwachsene haben gelernt, es zu verstehen. Aber sie müssen die im Unterbewusstsein empfangenen Informationen anpassen, damit das Wort Sinn macht.
Neurologische Forschung hat bewiesen, dass dieses Wort sehr negativ auf das Gehirn wirkt. Es hat sich erwiesen, dass neben dem Gehirn der Person, die das Wort sagt, auch das Gehirn des Wesens, das es hört, mit der Produktion schädlicher Stoffe beginnt. Wenn ein Mensch diesem Wort somit auch nur für den Bruchteil einer Sekunde ausgesetzt ist - es also denkt, hört, spricht oder liest - hat dies negative Auswirkungen auf den gesamten Körper. Denn die dabei entstehenden Stress Hormone schädigen unser Kontrollzentrum, das Gehirn.


Kannst Du erraten, um welches Wort es sich handelt?

Das Wort, von dem ich spreche, lautet NEIN und betrifft auch seine Verwendung in abgewandelter Form. Hier ist eine kurze Demonstration dessen, was ich meine. Welches Bild siehst Du, wenn Du Deinem Tier sagst: „Gehe nicht auf die Straße!“? Oder welches Bild siehst Du, wenn Du deinem Tier sagst: „Springe nicht auf den Tisch!“?

Ich vermute, Du siehst wie Dein Tier auf die Straße läuft oder wie Dein Tier auf den Tisch springt.
Genau dieses Bild empfängt Dein Tier und interpretiert es auch so. Du forderst demnach also Dein Tier auf, das zu tun, was Du in Wirklichkeit vermeiden willst.

 

Warum ist das so? Weil „nein“ in der Natur inexistent ist und wir Teil der Natur sind. Deshalb sind wir außer Stande, das Wort zu verarbeiten.
 „Nein“ bezieht sich immer auf etwas, das entweder bereits geschehen ist oder passieren wird. Allerdings findet das Leben nur im Moment statt. Dies ist der Grund, weshalb „nein“ von den Tieren ignoriert wird - sie leben vollkommen im Moment.

Wenn Du „nein“ in der Kommunikation mit Deinem Tier verwendest, stelle es Du bitte sofort ein. Ich bin sicher, dass Du Dein Tier liebst und das Beste für Dein Tier willst. Wenn Du dieses Wort jedoch gebrauchst, verletzt Du damit euch beide.

Indem Du dieses erfundene negative Wort verwendest, schleuderst Du deinem Tier eine negative Schwingung entgegen. Das verwirrt das Tier und führt vielleicht noch zu Schlimmerem. Es gibt Tiere, die sehr unsicher werden, nur weil dieses Wort sehr oft um sie herum eingesetzt wird.
Ersetze deshalb das erfundene negative Wort mit dem, was Du wirklich willst. Dies ist sowieso die Art, wie wir alle miteinander kommunizieren sollten.

Dieses erfundene negative Wort aus dem Vokabular zu streichen, kann schwierig sein. Das ist deshalb so, weil wir in einer Gesellschaft groß geworden sind, die dieses Wort und den abgeleiteten Gebrauch davon oft verwendet.


Hier sind einige Ideen, die Du anwenden kannst, um das Wort aus deinem Vokabular zu entfernen.
Wann immer Du dich das Wort selbst sagen hörst, stecke einen empfindlich hohen Geldbetrag in ein Sparschwein. Das wird sehr schnell sehr teuer werden. Ich erinnere mich wie ich vor über 20 Jahren mit dem Versuch begann, das Wort aus meinem Wortschatz zu beseitigen, wann immer ich mit Tieren zusammen war. Innerhalb von nur 10 Minuten hatte ich 20 Franken ins Sparschwein getan. Daraufhin unterbrach ich meine Tätigkeit und sagte zu mir selbst: „Das muss sofort geändert werden.“ Was dann passierte war, dass mein Gehirn mich jedes Mal vorwarnte, bevor ich das Wort aussprach. Dies gab mir die Gelegenheit, das zu sagen, was ich wirklich ausdrücken wollte, anstatt das erfundene negative Wort zu verwenden.

Das Gleiche wird wahrscheinlich auch Dir passieren, wenn Du mit dieser Übung anfängst.

Wenn Du bemerkst, dass Du mit dem Füttern des Sparschweins aufgehört hast oder es wesentlich weniger häufig tust, dann nimm das Geld aus dem Sparschwein und feiere. Gönne Dir ein gutes Abendessen, kaufe Dir etwas, das Du schon immer haben wolltest oder belohne dich auf andere Art. Das Wichtigste ist, dass Du etwas tust, das Dir Freude macht.

Allerdings kann es immer wieder passieren, dass Du dich dabei erwischst, wie Du etwas falsch formulierst. Es gibt einen Trick wie Du die Übermittlung des von dir erzeugten Bildes an das Tier stoppen kannst. Stelle dir vor wie Du das Bild mit einem roten Kreuz, bei dem alle Balken gleich lang sind, durchstreichst. Das Kreuz mit gleichen Balken wird dazu verwendet, um Energie zu blockieren. Das Bild, das Du siehst, ist pure Energie und kann daher leicht mit dem imaginären roten Kreuz blockiert werden. Das Tier bemerkt die Unterbrechung des Energieflusses und wird aufmerksam. Das gibt Dir die Zeit, dir das vorzustellen und auszusprechen, was Du das Tier wirklich wissen lassen willst.


Allerdings sollte der Trick mit dem roten Kreuz nur in Ausnahmefällen verwendet werden. Arbeite deshalb darauf hin, das erfundene negative Wort aus Deinem Wortschatz zu eliminieren. Vor allem, wenn Du viel mit Tieren und kleinen Kindern zu tun hast.

Trainiere dich, immer das zu sagen, was Du willst. So wird sich Deine Kommunikation verändern und gleichzeitig wird sich Deine Beziehung zu deinem Tiergefährten harmonischer gestalten.

 

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